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Harmonium-Instrumenten-Sammlung

Der Orgel-Buser

 

Simon Buser,   Curriculum vitae organicae

 

Aufgewachsen ist Simon Buser verbunden mit der Natur im lieblichen Baselbieter Jura. Die Nähe zum vielfältigen kulturell-musikalischen Leben in Basel bringt ihn in selbstverständlichen Kontakt zur alten Musik an der Scola Cantorum wie auch zur neuen und neuesten experimentellen Musik. Am meisten entspricht ihm jedoch die romantische und spätromantische Orgelmusik seines ersten Orgellehrers Dieter Stalder in Liestal, dem er auch ein ausgedehntes Interesse für Tasteninstrumente mit freischwingenden Zungen verdankt.

 

Nach der Lateinmatura durchläuft er die Berufsausbildung zum Orgelbauer bei Orgelbau Kuhn AG in Männedorf/Zürich mit abschliessendem Diplom. In fünf Jahren bei Kuhn beschäftigen ihn besonders die Neufassung grosser romantischer Orgeln (Schaffhausen St.Johann, Basel Paulus) und Restaurierungen (D-Kiedrich, Rheinau, Renaissance-Tischorgel Basel).

 

Die bisherige Nebentätigkeit als Organist bekommt mehr Raum durch ein Musikstudium an der Musikhochschule Winterthur-Zürich bei Rudolf Meyer mit abschliessendem Orgellehr- und -Konzertdiplom. Weitere Kurse besucht er bei Jean-Claude Zehnder, Monika Henkin, Harald Vogel, Guy Bovet, Gustav Leonhard und Josep Mas i Bonet. Mit Mani Planzers Morschach-Blasorchester konzertiert er mit freier Improvisation.

 

Zehn Jahre lang wirkt Simon Buser als Organist an der Stadtkirche Liestal/Basel, wo er auch die Neufassung der Merklin-Orgel von 1863 durch Orgelbau Späth, Rapperswil betreut und eine Konzertreihe von Orgelmatineen ins Leben ruft. Spezielles Augenmerk gilt  romantischer Kammermusik mit Orgel.

Gleichzeitig unterhält er eine eigene Restaurierungswerkstatt für Orgel- und Harmoniuminstrumente, wo er etliche frühe Instrumente für das schweizerische Harmoniummuseum in Liestal restauriert, aber auch eine Barockorgel in Spanien, romantische Truhenorgeln aus Frankreich, pneumatische Orgeln aus England, oder das letzte existierende Instrument eines Jugendstil-Orgelbauers aus Basel rettet und einlagert.

 

Seit 1999 ist Simon Buser Mitarbeiter der Orgelbauwerkstatt Gerald Woehl in Marburg, wo ihm vor allem Konstruktion und Projektleitung obliegt. Unter seiner Beteiligung entstehen etliche markante Konzert- Kathedral- und Kirchenorgel, z.B. für Pitea Schweden Acusticum, Bratislava Kathedrale, Oppenheim Katharinenkirche,  München Herz-Jesu-Kirche, Flensburg Nikolaikirche, Potsdam Sans-Souci Friedenskirche, Linz Stadtpfarrkirche, Leipzig Thomaskirche, sowie kleinere Instrumente meist symphonischen Zuschnitts, grosse Truhenorgeln und historische Restaurierungen.

Seine Organistentätgkeit umfasst im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten gelegentliche Konzerte solo oder mit  anderen Instrumenten/Sängern mit Schwerpunkt romantischer und neuerer Kammermusik mit Orgel und Konzert-Begleitungen von Chören und Orchestern. Zunehmendes Augenmerk gilt den Harmonium-Vorläuferinstrumenten und deren Musik, sowie Solo- und Begleitkonzerte am Kunstharmonium, und er gibt auch Einführungen und Kurse im Harmoniumspiel für Berufsmusiker.

In regem Austausch europaweit sammelt und restauriert er in seiner „Freizeit“  besonders interessante und qualitätvolle Harmonium-Instrumente, mit einem weiten Spektrum an Stilrichtungen und historischem Wert.

 

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